Historie Meilensteine Geschichte Wissenswertes aktuelle Informationen zu vielen Automarken

Audi

Audi Historie, Meilensteine der Geschichte, Wissenswertes & Aktuelles

Die von August Horch gegründete „August Horch & Cie Motorwagenwerke Zwickau“, die er wegen Streitigkeiten verlassen musste, untersagten ihm seinen Namen für sein neues Unternehmen zu übernehmen das er 1910, nur kurze Zeit nach dem Zerwürfniss gründete.

Mit der Übersetzung seines Familiennamens ins lateinische umging er dieser Auflage und der Name “Audi” für das neue Automobilwerk war gefunden. Doch 1928 spürte das junge Unternehmen die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise was dazu führte das 1932 eine Fusion von Audi mit den Zschopauer Motorenwerke (DKW), der Horch AG und den Wanderer-Werken zu “Auto Union AG” stattfand. Diese vier Unternehmen werden auch heute noch mit den vier miteinander verschlungen Ringen als Markenzeichen symbolisiert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieses Unternehmen in der sowjetischen Besatzungszone enteignet und aus dem Handelsregister entfernt. Daraufhin wurde in Westdeutschland begonnen in Ingolstadt die Auto-Union erneut aufzubauen jedoch unter dem Namen DKW-Werke Ingolstadt. In den 1960er Jahren kaufte die Volkswagen AG die Auto-Union auf und übernahm ebenfalls das Logo mit den vier Ringen. Die Auto-Union GmbH brachte 1965 das erste Auto namens Audi (nach dem Zweiten Weltkrieg) auf den Markt. Wenige Jahre später gab es eine Fusionierung mit der NSU-AG doch erst am 1.Januar 1985 wurde der Hauptsitz nach Ingolstadt verlegt und der Markenname in Audi-AG geändert.

Die heutige Marke Audi war technisch den meisten Automobilherstellern ein Stück voraus. Sei es der Allradantrieb eine mechanische Benzineinspritzung oder ein herausragender Luftwiederstandbeiwert, diese Neuerungen sind nur Beispiele die dem Werbeslogan der Makre “Vorsprung durch Technik” alle Ehre macht. Dies zeigte sich oftmals im Rennsport in dem Audi vor allem in den Rallys aufgrund seines Allradantriebes bis in die 1980er dominierte. Auch in der DTM und beim 24 Stunden Rennen in Le Mans ist Audi eine führende Kraft und war beim “American Le Mans Series” vom Jahr 2000 bis 2008 ungeschlagen.

Heutzutage setz die Marke auf Transparenz und bietet in jeglichen Automobilklassen ein Modell an. Dem Kleinwagen Audi A2, der ab 2005 nicht mehr produziert wurde, folgte 2012 der Audi A1. In der Kompaktklasse tritt der Audi A3 und in der Mittelklasse der A4, der Nachgänger des Audi 80, auf. In der oberen Mittelklasse ist der A4 zufinden der den Audi 100 ablöste. Die Oberklasse bestand lange nur aus dem Audi A8, der jedoch vom Audi A7 seit 2010 begleitet wird. Im Sortiment befinden sich auch 3 SUV´s der Audi Q3, Q5 und Q7 wobei die größer werdenden Zahlen auch mehr Motorleistung und Fahrzeuggröße mit sich bringen. Auch 2 Sportwagen werden von Audi hergestellt der Audi TT und der Audi R8. Die meisten Modelle gibt es in Verschiedenen Versionen als Drei-oder Fünftürer als Coupe, Cabriolet oder Limousine oder mit extra Sportpaket für mehr Fahrspaß.

Auch auf dem Markt der umweltfreundlichen Automobile findet man die Marke Audi beispielsweise als Erdgasfahrzeug “Audi g-tron” oder Elektroauto “Audi e-tron”.

AUDI A4 CABRIO BAUJAHR 2005

Alfa Romeo

Alfa Romeo Historie, Meilensteine der Geschichte, Wissenswertes & aktuelle Informationen

In der italienischen Niederlassung des französischen Automobilherstellers Alexandre Darracq wurde 1906 der Grundstein für die heutigen PKW von Alfa Romeo gelegt. Erst nachdem der Hauptanteil der Firmenaktien 1909 den italienischen Geschäftsleuten gehörte begann die Konstruktion eigener Automobile.

Die eigentliche Gründung der Marke Alfa fand am 24. Juni 1910 statt als die Firma den Namen „Anonima Lombarda Fabbrica Automobili“, zu Deutsch Aktiengesellschaft Lombardische Automobilfabrik erhielt oder kurz: A.L.F.A. Mit dem ersten Modell dem Alfa 24 HP trat das junge Unternehmen 1911 sogar beim damalig wichtigsten Sportwagenrennen an, der Targa Florio.

Durch den Ersten Weltkrieg und der zunehmenden Rüstungsindustrie ging das Unternehmen Pleite. Der Ingenieur Nicola Romeo übernahm den Betrieb 1915 und ließ später seinen Namen in den Firmennamen einfließen und aus dem ehemaligen Alfa wurde Alfa Romeo. Die ersten großen Erfolge ließen nicht lange auf sich warten, so gewannen 2 Alfa Romeo RL die Targa Florio 1923 und nur 2 Jahre später die erste Weltmeisterschaft im Automobilrennsport.

Die finanziellen Probleme der Marke, geschuldet durch die Nachkriegswirtschaft zogen den Ausstieg von Nicola Romeo aus der Firma und die Verstaatlichung mit sich. Technisch war das Unternehmen weiterhin auf dem Vormarsch, denn in den 1930er Jahren wurde von Alfa Romeo das schnellste Serienauto der Welt, der Alfa Romeo 8C 2900, entwickelt der über 205 km/h Spitze fuhr. Der Zweite Weltkrieg warf die Marke wieder einmal zurück. Das Werk wurde zu großen Teilen zerstört jedoch wieder aufgebaut, sodass 1946 wieder Alfa Romeos vom Band liefen.

In den 1950er Jahren präsentierte Alfa Romeo das neue Modell Giulietta, ein praktisches aber sportliches Auto für die Allgemeinheit und auch das Modell Giulia in den 1960er Jahren war sehr beliebt. Beide Modelle bedeuteten für die Marke finanzielle Erfolge. Modernste Technik war der Schlüssel zum Erfolg, so setzte Alfa Romeo Maßstäbe die von anderen Marken erst später übernommen wurden, dies erklärt auch weshalb diese Autos damals so teuer im Vergleich zu Autos anderer Marken waren.

Die 1980er Jahren bedeuteten den Tiefpunkt des Unternehmens als die Modelle Alfasud und Arna durch mangelnde Qualität nur wenige Käufer fanden. Durch die Übernahme von Alfa Romeo durch den Fiat-Konzern wurden diese Mängel beseitigt. Doch der Ruf als Hersteller hochwertiger Sportwagen geriet in Vergessenheit. Schließlich gelang Alfa Romeo 1998 wieder ein Durchbruch, denn der Alfa Romeo 159 wurde zum Auto des Jahres gewählt, der jedoch in der heutigen Modellpalette nicht mehr vertreten ist.

Aktuell bietet Alfa Romeo mit dem „Mito“ einen Kleinwagen, einen Kompaktwagen „Guilietta“ und einen Sportwagen den „4C“.

ALFA ROMEO GIULIETTA BAUJAHR 2011

BMW

BMW Historie, Meilensteine der Geschichte, Wissenswertes & aktuelle Informationen

Die Marke BMW ist Teil der Muttergesellschaft “Bayrische Motorenwerke AG“, die am 7.März 1916 offiziell gegründet wurden und produzierte in den Zeiten des Ersten Weltkrieges ausschließlich Flugzeugmotoren. Erst Jahre nach dem Krieg wurden wieder Flugzeugmotoren gebaut und die R32, das erste BMW Motorrad. Erst mit der Übernahme der Eisenacher Fahrzeugfabrik etablierte sich die Firma zum Automobilhersteller und entwickelte eigene Modelle. Vor allem durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland wuchs die Marke rasant durch Aufträge für die Wehrmacht. Vor allem Flugzeugmotoren, schwere Motorräder und leicht geländegängige Fahrzeuge wurden geordert. Nach dem Krieg herrschte eine große finanzielle Krise und eine Übernahme durch die Daimler-Benz AG ließ sich nur knapp abwenden.

Durch das Darlehen der MAN konnte BMW neue Modelle in der Mittelklasse und Oberklasse entwickeln, die vor allem durch ihr Fahrverhalten und Motorenleistung beeindruckten. Als BMW den britischen Automobilhersteller Rover zusammen mit MINI und Land Rover fuhren diese Marken Verluste ein sodass sie wieder verkauft wurden. Nur MINI blieb und ist bis heute Bestandteil der BMW-Group zu der auch Rolls-Royce gehört.

Im Kleinwagenklassement produzierte BMW nur Mitte des 20. Jahrhunderts. Die aktuellen Modelle der Marke sind ansonsten in allen anderen Bereichen vertreten. Zur Kompaktklasse zählen der BMW 1er und der bis 2007 produzierte BMW 3er E46. Die anderen Modelle der BMW 3er Serie zählen zur Mittelklasse. Die BMW 5er sind bereits in der oberen Mittelklasse eingestuft. Die BMW der 6er und 7er Reihe zählen bereits zur Oberklasse. Einen Sportwagen bietet BMW mit dem Z4 an. Doch BMW erweitert die Modellvielfalt indem alle diese Modelle variabel als Cabriolet, Coupe oder als Limousine verfügbar sind.

Ein neues Modell BMW 4er ist bereits entwickelt und auch auf dem Gebiet der umweltfreundlichen Automobile mit Elektroantrieb sind bereits ein kleines Stadtauto und eine Limousine verfügbar. Auf dem SUV-Markt zeigt BMW den X1, den X3 , den X5 und den X6. Die Modelle X1, X3 und X5 unterscheiden sich nur in Größe, Motorisierung und Ausstattung währeddessen der X6 ein luxuriöser Geländewagen mit dem Erscheinungsbild eines Coupes darstellt.

Viele der BMW Modelle sind auch mit einem M-Paket erhältlich, welches die Motorleistung und das Fahrgefühl auf eine sportlichere Ebene hebt.

 

BMW 116i BAUJAHR 2005

Chrysler

Chrysler Historie, Meilensteine der Geschichte, Wissenswertes & aktuelle Informationen

Der US-Amerikanische Automobilhersteller Chrysler wurde am 6. Juni 1925 gegründet unter dem Namen Chrysler Motor Corporation. Der Name geht auf den Gründer Walter P. Chrysler zurück, der den Vizepräsidentenposten bei General Mototors bis 1919 l besetzte und 1921 bei der Maxwell Motor Company arbeitete. Sein neugegründetes Unternehmen übernahm die Maxwell Motor Company und und später die Dodge Brothers Inc. zu der einige amerikanische Marken gehöhrten.

Das erfolgreiche Unternehmen unternahm Mitte des 20. Jahrhunderts erste Versuche sich auch in Europa zu etablieren. Durch Käufe von Automobilgruppen wie der britischen Rootes-Gruppe und Anteilmehrheiten bei verschiedenen Unternehmen gelang es der Firma über 20 Jahre lang erfolgreich zu wirtschaften. Doch Ende der 1970er Jahre stand die Firma vor dem Konkurs und konnte sich nur mühsam mit Bürgschaften und dem Verkauf der europäischen Geschäfte retten.

Das nächste Jahrzehnt bedeutete für die Marke eine finanzielle Erhohlung was dazu führte, dass das Unternehmen die American Motors Corporation übernahm zu der auch die Marke Jeep gehörte. Diese Maßnahme konnte vor allem durch die Vermarktung des Chrysler Voyagers realisiert werden, der neben dem Renault Espace der erste Minivan der Welt war. Doch ein erneutes Tief erwartete Chrysler kurz nach dem Zusammenschluss mit Daimler-Benz zur Daimler Chrysler AG. Nach den ersten erfolgreichen Geschäftsjahren kam der finanzielle Einbruch von Chrysler und brachte den Ausschluss vom Konzern.

Als nur in wenigen Jahren des neuen Jahrtausend schwarze Zahlen geschrieben werden konnten forderte 2007 die Finanzkrise ihr Tribut. Chrysler konnte nur durch staatliche Gelder gerettet werden was jedoch nicht verhinderte das der Fiat Konzern Anteile am Unternehmen kaufte und der Chef vom Fiat-Konzern nun auch Chef von Chrysler wurde. 2010 wurden die Automarken Chrysler und Lancia zusammengelegt, wobei Lacia vorwiegend den europäischen und Chrysler den amerikanischen Markt abdeckt.

Im Mittelklassesegment ist der Chrysler 200, der Nachfolger des Sebring, das aktuelle Modell welches sich die gleiche Plattform mit dem Lancia Flavia teilt. Angeboten wird der Pkw auch als Chrysler 200 Convertible der Cabrioausführung des Chrysler 200. In der oberen Mittelklasse gab es zwar keine Namensänderung und dennoch unterscheidet sich der Chrysler 300 deutlich von seinen namensgleichen Vorgängern. Der Name Chrysler Town & Country ist das amerikanische Synonym zum europäischen Namen Chrysler Voyager. Der Name Town und Country bzw Voyager ist seit 1941 im Gebrauch doch heute sind diese Fahrzeuge keine Kombis mehr sondern Vans.

Chrysler-Gebrauchtwagen

Chrysler Grand Voyager Baujahr 2008

Citroen

Citroen Historie, Meilensteine der Geschichte, Wissenswertes & aktuelle Informationen

Citroën wurde von André Citroën gegründet und war zunächst ein Hersteller von Zahnrädern mit Winkelverzahnungen. Das Markensymbol repräsentiert die doppelte Schrägverzahnung, die das Unternehmen in seinen Ursprüngen produzierte. Im ersten Weltkrieg hat die Produktion von Granaten es Citroën finanziell ermöglicht nach dem Krieg Automobile herzustellen. Das erste produzierte Auto trug den Namen Citroën Typ A und war, was zu dieser Zeit eher untypisch war, mit elektrischem Anlasser, elektrischem Licht und einem Reserverad ausgestattet.

Mit den ersten Leihwagen und Leasingwagen brachte 1921 Citroën ein neues Geschäftsmodell hervor. Doch auch neben der Vermarktung und Produktion brachte Citroën Neuerungen zum Vorschein beispielsweise eine Krankenversicherung, Pension für Mitarbeiter und einige betriebliche Einrichtungen. Die Autos mit selbsttragenden Stahlkarossen und Vorderradantrieb waren sehr beliebt, aber ihre Entwicklung brachte hohe Ausgaben und einen finanziellen Notstand mit sich. Die Brüder Michelin übernahmen das Unternehmen kurz vor dem Tod des Gründers der den Erfolg des Vorderradantriebes nicht mehr erlebte. Im zweiten Weltkrieg wurden im Werk von Citroën Panzer hergestellt, damit die Deutschen die Entwicklungen des Unternehmen für ihren Vorteil benutzen konnten wurde die meisten Modelle zerstört und andere gut versteckt.

Nach dem Krieg wurde die Produktion der vorher entwickelten Modelle wieder aufgenommen und das Unternehmen konnte sich ungestört technischen Neuerungen zuwenden. So wurde die Hydropneumatische Federung von Citroën erfunden, die Servolenkung, der hydraulische Bremskraftverstärker und das Kurvenlicht sind weitere Erfindungen die das Automobil von Citroën verbesserten. Der Konkurrent Peugeot übernahm 1975 das Unternehmen Citroën und seitdem werden Autos gemeinsam entwickelt. Die Marke Citroën ist im Motorsport vor allem in der Rallye herausragend Erfolgreich. Die meisten Rallye-Siege, Weltmeistertitel in der Hersteller- als auch in der Fahrerwertung unterschiedlichster Rallyes gehen an Citroën.

Die aktuellen Modelle von Citroën bestehen aus dem Citroën C1 im Kleinstwagensegment. Der Kleinwagen Citroën Saxo wurde später vom Citroën C2,  C3 und dessen Abwandlung C3 Pluriel ersetzt. Ein weiterer Wagen in Kleinwagensegment ist der DS3. Die Kompaktklasse besteht aus dem Citroën C4 und DS4 die den Citroën Xsara ablösten. Der Citroën Xantia ist der Vorgänger des C5 und DS5 aus der Mittelklasse. Die obere Mittelklasse besteht aus dem C6 der Nachfolger des Citroën XM ist. SUV´s der Marke Citroën sind der Citroën C4 Aircross und der Citroën C-Crosser. Im Bereich Van gibt es ebenfalls verschiedene Modelle der Minivan Citroën C3 Picasso, der Kompaktvan C4 Picasso und dem Citroën C8.

 

CITROEN C4 PICASSO BAUJAHR 2008

Dacia

Dacia Historie, Meilensteine der Geschichte, Wissenswertes & aktuelle Informationen zur Marke

Der Automobilhersteller Dacia kommt aus Rumänien und hat daher auch seinen Namen bekommen, da das Land ehemals Drakien (in lateinisch: Dacia) hieß. Auch heute hat das Unternehmen seinen Sitz in Pitesti, Rumänien. Unter dem früheren Namen UAP (Uzina de Autoturisme Pitesti zu deutsch Automobilfabrik Pitesti) produzierte die Marke Modelle mit Hilfe von Renaultlizenzen. Das erste Auto das dabei das Band verließ war der Dacia 1100, der dem Renault 8 nachempfunden war. Der spätere Nachfolger Dacia 1300 war dem Nachfolger des Renault 8, dem Renault 12 ähnlich und wurde in größeren Stückzahlen verkauft.

Der Lizenzvertrag mit Renault wurde beendet woraufhin Dacia einen eigenen Pick-up und einen Kleinstwagen, den Dacia 500, entwickelte. In der DDR wurde der Dacia 1300 importiert, doch durch Mängel in der Verarbeitung ließ das Interesse an den Wagen mit den 4-Takt Motoren nach. Nach der Öffnung der Grenzen in die westlichen Länder kamen viele preiswerte Wagen in das Land. Um der Konkurrenz Herr zu werden ging man eine Kooperation mit Peugeot ein. Doch bereits 1999 kaufte Renault alle Anteile an der Firma und brachte die Modelle in Sachen Motorentechnik auf den neuesten Stand und führte parallel dazu auch Modelle mit Dieselmotoren ein.

Dacia gilt heute als eine der preiswertesten Automarken bei der Neuwagen unter 10,000€ keine Seltenheit sondern eher die Regel sind. Der Dacia Sandero ist das Auto in der Klasse Kleinwagen oder Kompaktklasse. Die untere Mittelklasse bestreitet der Dacia Logan, der als Kombi, als Pick-up und als Van erhältlich ist. Unter dem Namen Dacia Lodgy versteht man einen Kompaktvan mit bis zu 7 Sitzen, der als billigster Van überhaupt betitelt wird. Dem Dacia Lodgy sehr ähnlich ist der Dacia Dokker, der jedoch kein Van sondern ein Kastenwagen ist und als normale und als Lieferwagenversion erhältlich ist. Der SUV im Dacia Sortiment heißt Duster und ist gegenüber den anderen Modellen mit viel Bodenfreiheit und längerem Radstand ausgestattet. Erhältlich ist der Geländewagen mit Frontantrieb oder Allradantrieb.

DACIA SANDERO BAUJAHR 2009

Dodge

Dodge Historie, Meilensteine der Geschichte, Wissenswertes & aktuelle Informationen zur Marke

Im frühen 20. Jahrhundert gründeten die Gebrüder Dodge eine Firma die mechanische Teile für die ersten Automobile herstellte. Das Geschäft wuchs mit der aufkommenden Automobilindustrie. Henry Ford bat die Brüder um eine finanzielle Unterstützung für seine Automobilfabrik. Damit fertigte die Firma nun auch Teile für Ford. 1914 stiegen die Dodge-Brüder in die mit ihrer eigenen Fabrik in das Automobilgeschäft ein und produzierten zunächst Autos die den Ford Modellen nicht unähnlich waren, jedoch Verbesserungen aufwiesen. Der große finanzielle Erfolg der Firma wurde durch die Produktion von LKW´s für das Amerikanische Heer im Ersten Weltkrieg unterstützt.

1925 wurde Dodge von der Dillion and Read Company gekauft jedoch schon 3 Jahre später an Chrysler weiterverkauft. Seitdem ist Dodge eine Tochtergesellschaft der Chrysler Group. Die Firma Dodge, die vorwiegend mittelpreisige Autos vertrieb, musste nach der Ölkrise in den USA 1973 auch Wagen verkaufen die sich von Chrysler-Modellen kaum unterschieden. Diese Sparmaßnahme war nötig, da der Versuch die Marke in Europa und im lateinamerikanischen Raum zu etablieren misslang. Die sportliche Marke Dodge spaltete 2010 2 Subunternehmen von sich ab.

Die neue Marke RAM enstand, die weiterhin die erfolgreichen Pick-up Modelle von Dodge produziert und vertreibt. Ebenso die Marke Viper, die die gleichnamigen Sportwagen herstellt, wurde ausgegliedert. Neben dem Sportwagen Dodge Viper und den großen Pick-up´s RAM erhält man unter dem Namen Dodge auch andere Modelle, die nicht alle oder nur bedingt auf dem europäischen Markt erhältlich sind. Zum Beispiel die Mittelklasse Limousine Dodge Avenger oder den Dodge Challenger, ein Sportcoupé. Der Dodge Charger ist ein echtes amerikanisches Muscle-Car, der von der Größe einem Auto der deutschen Oberklasse entspricht, jedoch nicht mit deren luxuriöser Ausstattung mithalten kann. Die Modelle Durango, Nitro und Journey decken das Segment SUV´s ab.

Einen großen Kombi vertreibt die Marke unter dem Namen Dodge Magnum an, aber noch mehr Platz im Innenraum bietet der Van Dodge Caravan. In der Kompaktklasse hat 2012 der Dodge Dart seinen Vorgänger Dodge Caliber abgelöst.

Dodge Journey Baujahr 2008

Fiat

Fiat Historie, Meilensteine der Geschichte, Wissenswertes & aktuelle Informationen zur Marke

Die Automarke Fiat wurde am 11. Juli 1899 gegründet. Der Name ist eine Abkürzung für Fabbrica Italiana Automobili Torino, zu Deutsch „Italienische Automobilfabrik Turin”. Die ersten Modelle wie beispielsweise der 8HP oder der 12 HP wurden noch in Stückzahlen von knapp über 100 pro Jahr gefertigt. Der Zusammenschluss von Fiat mit den Ansalsi Werken führte zu einer Expansion in den Amerikanischen Raum, wobei Fiat große Rennerfolge in den USA erzielte.

Die große Serienproduktion startete im Jahre 1912 mit dem Fiat Zero. Seine Nachfolger erzielten große Erfolge im Rennsport zum Beispiel der Fiat S 57/14, der beim Grand Prix von Frankreich siegte und der Fiat 501 der an zahlreichen Rennen antrat. Noch einige weitere Modelle konnten sich gegen die Konkurrenz wehren, den größten Erfolg jedoch erzielte ein Fiat 1924. Ein Mefistofele brach den damaligen Geschwindigkeitsrekord mit über 234,98 km/h.

1925 zog sich Fiat aus dem Rennsport zurück und konzentrierte sich auf die Massenproduktion. Dabei entstanden immer wieder zahlreiche neue Modelle, die dem Unternehmen helfen seinen internationalen Erfolg auszuweiten. In den 1970 er Jahren war Fiat der größte Automobilkonzern Europas und hatte Autos sämtlicher Größen und Motorisierungen in seiner Produktpalette. Fiat ging in dieser Zeit auch Kooperationen mit Alfa Romeo, Ferrari, Peugeot und Saab ein. In den 1980er Jahren stellt Fiat viele sehr beliebte Fahrzeuge her und war demnach auch sehr erfolgreich damit. Beispiele dafür sind der Fiat Panda, Tipo, Uno und noch viele andere.

Wie damals auch ist die Modellpalette von Fiat sehr breit gefächert. Der Fiat 500 ist im Kleinstwagensegment sehr beliebt und ist auch als Cabriolet erhältlich. Im gleichen Klassement befindet sich auch der Fiat Panda. Der Fiat 500L trägt zwar einen ähnlichen Namen wie der Fiat 500 ist jedoch ein, in verschiedenen Versionen angebotener, Minivan. Im Kleinwagensegment trifft man den Fiat Punto und seine etwas größere Version, den Fiat Grande Punto an, eine Stufe höher in der Kompaktklasse ist der Fiat Bravo. Sport Utility Vehicle oder auch SUV sind der Fiat Freemont und der Fiat Sedici, der auch als Kompaktvan betitelt wird. Der Fiat Doblò und der Fiat Qubo sind beide Hochdachkombis, auch Kastenwagen genannt.

 

FIAT 500C BAUJAHR 2009

Ford

Ford Historie, Meilensteine der Geschichte, Wissenswertes & aktuelle Informationen

Der Konzern „Ford Motor Company“ hat seinen Ursprung in der kleinen, 1903 gegründeten Fabrik von Henry Ford. Der anfangs kleine Erfolg des Unternehmens verbesserte sich enorm nach der Erfindung des Fließbandes vom Gründer Ford. Weitaus höhere Stückzahlen verließen die Produktionshallen und es konnten erstmals Autos so billig produziert werden, dass sich weitaus mehr Leute ein Auto leisten konnten. Mit der Herstellung von Traktoren und Flugzeugen gelang es dem Unternehmen 1955 sich erfolgreich an der Börse zu etablieren. Diese Teile des Unternehmens wurden jedoch an andere Firmen weiterverkauft.

1989 übernahm Ford Jaguar und kurze Zeit später auch Volvo. Doch dem Unternehmen ging es wirtschaftlich bald schlecht als sich der Verkauf der großen Geländewagen und Pickups erst in Europa und später auch in den USA als zunehmend schwierig erwies. Daraufhin wurden viele Standorte und Zehntausende Arbeitsplätze abgeschafft und die Modellpalette den neuen Umständen angepasst. Nun konzentriert sich die Herstellung auf Mittelklasse PKW und kleinere Geländewagen auch Crossover genannt.

Die besagten Mitteklasse PKW heißen heutzutage Focus und zählen mit zu den meistverkauften PKW der Welt. In der Mittelklasse spielt der Ford Mondeo ebenfalls eine wichtige Rolle für das Unternehmen, denn er trägt den Titel „Weltauto“ und war dementsprechend auch erfolgreich.    Aber auch im Kleinstwagensegment und Kleinwagensegment ist Ford anzutreffen mit den Modellen Ford Ka und Ford Fiesta. Der Ford Fusion und der Ford B-Max  sind Minivans, die Besonderheit bei dem Ford B-Max ist, dass er keine B-Säule hat und somit ein komplett neues Konzept in Sachen Design darstellt.

In Sachen Sportcoupé und Cabrio ist Ford nicht mehr sehr bekannt, da die Produktion des Puma bzw. Cougar eingestellt wurden. Jedoch blüht die Branche der großen Autos, sogenannte Vans wie der Ford C-Max, der Ford S-Max und der Ford Galaxy sind beliebt und auch der Kastenwagen Tourneo erfreut sich großer Beliebtheit. In Europa weniger bekannt sind die Geländewagen von Ford mit dem Namen Explorer und Ranger, jedoch in den USA seit den 1990er Jahren ein fester Bestandteil der Modellpalette. Für den europäischen Markt wird unter dem Namen Ford Kuga deshalb ein SUV gebaut.

Doch vor allem ist Ford in den USA durch seine „Muscle Cars“ wie beispielsweise den Mustang berühmt und beliebt geworden. Trotz großer Erfolge über die Jahre hin mit hohen Verkaufszahlen reichte das Geld für die Firma nicht und so musste der Konzern 2007 die Tochterfirmen Jaguar und Land Rover für angeblich 10 Milliarden US-Dollar veräußern. Doch weiterhin hatte Ford finanzielle Probleme und musste sich abermals von einer großen Zahl seiner Angestellten trennen. Diese Krise wurde erst 2010 überwunden.

Ford-Gebrauchtwagen

Ford Fiesta Baujahr 1994

Honda

Honda Historie, Meilensteine der Geschichte, Wissenswertes & aktuelle Informationen

Der Konzern Honda umfasst viele Bereiche, wie den namhaften Autohersteller. Aber Honda stellt weitaus mehr her, denn sie fertigen Motorräder, Erdwärmeanlagen und Motoren für Schiffe. Das macht Honda zum größten Motorenhersteller der Welt und gleichzeitig zum Zweitgrößten Automobilhersteller hinter Toyota.

Honda wurde am 23. September 1948 gegründet und hat seinen Sitz in Tokio. Als größter Motorradhersteller der Welt ist Honda auch in der Moto GP erfolgreich vertreten und konnte schon oftmals Titel holen. Ebenso erfolgreich wie im Motorradrennsport ging es in der Formel 1 und Formel 2 zu. Honda holte in der Königsklasse 6 Weltmeistertitel zog sich jedoch 2008 wegen finanziellen Engpässen aus diesem Sport zurück.

Vor allem für den asiatischen Markt aber auch bei uns erhältlich sind Hondas Kleinwagen wie der Honda Jazz und der Honda Life doch am bekanntesten ist der millionenfach verkaufte Honda Civic aus dem Kompaktklassement. In der gleichen Klasse ist auch der Honda Insight der mit Elektro-und Benzinmotor als Hybridwagen daher kommt.

Die gehoberen Automobile werden, vor allem auf dem amerikanischen Markt als Acura angeboten. In dieser Liga spielt auch der Honda Accord und der Honda Legend. Sportlich geht es bei den  Coupés CR-Z, S2000 und NSX zu die jedoch außer dem CR-Z nicht mehr gebaut werden.

Wer auf etwas Fahrspaß verzichten kann jedoch viel Platz benötigt ist mit einem Honda Odyssey gut bedient. Der Van ,dessen vergleichbare Modelle nicht mehr produziert werden sind jedoch noch auf den Straßen zu finden und heißen FR-V, Shuttle und Stream. Sucht man jedoch eine gesunde Mischung zwischen Sport und Platz ist ein SUV die richtige Wahl wie beispielsweise der Honda CR-V oder der Acura MDX. Ist man auf der Suche nach etwas älteren Modellen diesder Kategorie findet man diese unter den Namen Honda HR-V oder Honda Element.

HONDA CR-V BAUJAHR 2008